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Fishy Business - Mit diesen 4 SEO-Ködern machst du aus Besuchern Stammkunden

Fishy Business - Mit diesen 4 SEO-Ködern machst du aus Besuchern Stammkunden

Fühlt sich dein Onlineshop wie ein Fischernetz mit zu großen Löchern an? Du fängst die Fische zwar ein, und doch rutschen so viele wieder zurück in den Ozean. Möglicherweise benutzt du die falschen Köder.


Zu oft sehe ich es geschehen:

Ein Händler entwickelt das perfekte Produkt: Genau das hat der Welt noch gefehlt! Im Nu Komma Nix werde ich verkaufen, die Leute werden es lieben und ich werde davon leben können. So der Plan.

Mit Shopify ist der Store schnell designt und gebaut -  und da ist er schon, der niegelnagelneue Webshop. Nun müssen nur noch die Kunden durch die Online-Türen treten. Aber wie?

Vielleicht mit etwas Facebook Werbung. Ja, ok, das war in Ordnung, aber die große Verkaufswelle ist noch nicht ausgebrochen.

Warum finden mich die Menschen nicht?

Ich google mein Produkt: “...” Wo bin ich denn? Seite 2, 3, 4...hmm. Dabei habe ich die Keywords eingebaut. Was fehlt denn nun?


Erkennst du dich in meiner Geschichte wieder? Mach dir nichts draus, denn eines kannst du mir glauben: es ist schon den Besten passiert!

Mit Google ist es wie mit einem riesengroßen Ozean, man ist nur ein kleiner Mensch, in einem kleinen Boot namens Onlineshop und man muss sich dadurchkämpfen, um von den Fischen, die die Kunden repräsentieren, endlich wahrgenommen zu werden.

Und man wird nun mal nicht guter Fischer über Nacht. Du musst dir die Zeit nehmen dein Fischernetz zu weben und zwar ein kleines Quadrat nach dem Anderen.

Für die Besucher deines Webshops bist du ein unbeschriebenes Blatt. Wie jede andere Beziehung, muss auch diese erst aufgebaut werden, falls es nicht bei einem Tagesausflug bleiben soll.

Dein Gegenüber muss Vertrauen zu dir gewinnen. Doch wie?

Nun zunächst musst du dir darüber im Klaren werden, dass du nicht der einzige Fischer auf See bist. Um dich herum sind zig andere Boote, die nur darauf warten dir deine Fische abzugreifen. Das heißt du brauchst die richtigen Köder. Deine Kunden müssen auf den ersten Blick erkennen, dass dein Produkt etwas ganz Besonderes ist. 

Köder Nummer 1: Finde deine USP (Unique Selling Proposition)

Puhh...Was soll das nun wieder heißen? Im Klartext: du musst dir die Frage stellen, was dich von den anderen Anglern unterscheidet. Was macht dich (und dementsprechend dein Produkt) besonders?

Mir ist klar, dass durch das immer weiter verbreitete Dropshipping Business Modell, viele Produkte per Definition nicht einzigartig sein können, doch das ist völlig wurscht. Was zählt, bist DU, sprich die Person dahinter. Und wenn du nicht gerade einen völlig identischen Zwilling hast, bist du einzigartig.

Es klingt romantisch und abgedroschen, aber denk mal drüber nach. Wir sind alle nur Menschen, und warum machen Menschen ihre Geschäfte lieber mit dem Einen als mit dem Anderen? Richtig, aufgrund von schlichter Sympathie.

Finde das Eine, das dich einzigartig macht und schreie es in die Welt hinaus. Bzw. verpacke es in einen Slogan oder ein Video und stelle es direkt in dein Onlineschaufenster, das deine Startseite ist. Du wirst dich wundern, was Authentizität und deine Persönlichkeit so alles vollbringen können.

Köder Nummer 2: Produktbeschreibungen

Okay, Inara, ich habe auf dich gehört und habe meine Einzigartigkeit definiert und im Slogan auf die Startseite gesetzt. Noch wurden mir die Onlinetüren nicht eingerannt…”.

Schon klar, du bist noch skeptisch, natürlich ist ein guter Slogan allein noch kein Marketing-Geniestreich. Denn auch, wenn du ein toller Kerl oder eine super Braut bist, reicht es deinem Fang noch nicht aus, dir Glauben zu schenken, nur weil DU das SAGST. Ein Beweis muss her.

Jetzt bist du dir deiner konkreten Einzigartigkeit bewusst - das ist Gold wert! Nun musst du sie auch in Szene setzen und zwar mit dem Objekt, womit du gerne Geld verdienen möchtest. Richtig, mit deinem Produkt. Wie?

Mit großartigen Produktbeschreibungen. Ja, auch das klingt abgedroschen und doch geben sich Händler leider viel zu selten Mühe mit ihren Produktbeschreibungen.

Es gibt ja auch viele Gründe, die dagegen sprechen:

1) Du hast keine Zeit, du bist doch schließlich Unternehmer und hast Wichtigeres zu tun.

2) Du hast das Produkt nicht “erfunden” und daher keine richtige Bindung dazu. Woher sollst du nun wissen, wie man das am schmeichelhaftesten beschreibt?

3) Die Leute müssen doch auch so sehen, was für ein geiles Produkt ich habe. Es spricht quasi für sich!

Oder

4) Du hast einfach kein Bock auf diese Schreibarbeit.

Hey, das versteh ich. Doch damit steht und fällt dein Geschäft.

Denk mal kurz nach, wie du selbst online shoppst. Ich schau immer zuerst auf die Produktbeschreibungen. Klar, ich will ja auch keine Katze im Sack kaufen. Ich brauche Argumente, die nicht nur meine Logik, sondern auch meine Emotion abholen

Denn, ja, dein Produkt ist dein Baby, es ist das tollste der Welt und jeder müsste das doch sehen. Das Problem dabei ist nur, du führst eine viel längere Beziehung zu deinem Produkt als deine Besucher.

Denn schließlich hast du es entwickelt, es gehegt und gepflegt, auf einen Thron in deinem Onlineschaufenster gestellt und deinen Stempel in Form eines Logos draufgeklebt.

DU LIEBST DEIN PRODUKT! Doch deine Besucher haben das Produkt gerade erst gesehen. Sie kennen noch nichts darüber und fangen ganz bei Null an. Sie brauchen Überzeugungsarbeit und ein paar nette Worte, um deine positiven Gefühle zum Produkt teilen zu können.

Mache es ihnen einfach und betöre sie mit Worten über dein großartiges Produkt. Sie werden es lieben und als Dank bei dir kaufen.

Köder Nummer 3: Blogartikel

Oh maaaan...noch mehr Schreibarbeit?” Jap.

Auch wenn Facebook Werbung ein verlockendes Mittel für den kurzfristigen Traffic ist, je nach Größe und Finanzen des Unternehmens, kann man nun mal nicht ständig Geld dafür investieren, insbesondere nicht, wenn es nicht in den großen Verkäufen mündet. Was bleibt?

Ach ja, Google.

Tja, Google ist ein ziemlich großer, inhaltlicher Ozean. Um dort herauszustechen, können wir nicht nur auf unsere makellosen Produktbeschreibungen setzen.

Wir brauchen mehr Text, mehr Infos, mehr Nützlichkeit für unsere Kunden: die Google Nutzer. Und das ist das Einzige, was Google im Grunde bei dieser ganzen Suchmaschinenoptimierung (SEO) interessiert.

“Sei nützlich, dann bin ich lieb zu dir und zeige dich in meiner Suche.” 

Wie machst du dich nützlich? Du schreibst über das Produkt, das du verkaufst. Und zwar über all das, was deine Kunden interessieren könnte. Eine kostenlose Beratung, wenn man so will. Das Äquivalent zu einem physischen Verkäufer, der genau so eine Beratung in einem guten Laden seines Vertrauens bekommt.

Denn seien wir mal ehrlich: als potenzieller Kunde in einem Pool voller Händler, kaufe ich doch lieber bei demjenigen, der in mir ein wohliges Vertrauensgefühl auslöst. Der sich die Mühe gibt, mit mir zu kommunizieren, der meine Interessen im Kopf hat.

Natürlich hast du als Unternehmer den Verkauf im Kopf, aber eben subtil, nicht aufdringlich. Du gehst die Extrameile. Und da du nicht mit jedem deiner Kunden skypen kannst, machst du das eben über tolle Blogartikel.

Köder Nummer 4: technisches SEO

Klar, auch das ist nichts Neues und doch werden so viele kleine “quick Wins” häufig vernachlässigt aus Gründen wie:

1) Das bringt doch eh nichts.

2) Keine Zeit dafür.

3) Keine Lust drauf.

4) Es gibt so viele Faktoren. Was davon muss ich denn nun wirklich machen?

Der Kernpunkt ist jedoch Google ist kein cooler Typ, der mit sich reden lässt, sondern ein Algorithmus, der in Form von Googlebots, Crawler und Spiders deinen Shop durchsucht.

Und da ein Algorithmus per Definition technischer Natur ist, gibt es eine Reihe von SEO Kriterien, um deren Erfüllung man einfach nicht drumrum kommt, damit man in der Google-Suche eine zufriedenstellende Position erzielt. Das ist nun mal so.

Es gibt keine vernünftigen Ausreden diese Faktoren zu ignorieren, insbesondere nicht, wenn du unter qualitativ mangelhaftem Traffic leidest oder auch einfach wachsen möchtest.

Aber du hast Recht, wenn man Recherche zu den SEO Faktoren macht, kann es einen ganz schön in den Wahnsinn treiben. So viel zu beachten, manches klingt sehr technisch, vieles nach viel Schreibarbeit und einiges versteht man einfach nicht.

Man sieht quasi vor lauter Guides den Shop nicht. Und auch hier lohnt sich ein professioneller Rat manchmal mehr als die Zeit, die du dafür opferst und stattdessen deinem Unternehmen widmen könntest.

Zum Abschluss will ich eines klarstellen:

Ich habe absolut nichts gegen Facebook Werbung, die eine durchaus valide Strategie im Marketing-Mix sein kann, selbst für Neugründer. Doch einzig und allein ist Social Media Werbung nun mal keine Grundlage für nachhaltig erfolgreiche Unternehmen.

Spar dir also das Facebook Werbegeld auf, wenn du noch keinen qualitativ hochwertigen Traffic hast und investiere es lieber in die vier Köder, wenn du dich nicht selbst drum kümmern willst.

Doch sei gewarnt: das ist viel Arbeit. Es wird dir keinen Übernacht-Erfolg einbringen, ebenso wenig, wie dir ein einziges Date nicht deine/n Traumfrau/-mann fürs Leben bescheren wird.

Hab Geduld und vor allem setze auf die richtigen Köder statt den großen, aufgedunsenen mit mehr Luft als Substanz. Sie erzielen vielleicht kurzfristige Klicks und Aufregung für einen Abend, aber den wirklich langandauernden Ecommerce-Fang mit nachhaltigem Erfolg, den erarbeitest du nur mit Geduld, Fleiß und Konsistenz.

Man kann den Ozean zwar nicht bezwingen, aber man kann seinen eigenen Flow finden, um gut auf den Wellen mitzuschwimmen und sogar Spaß zu empfinden.

Frohen Fang,

Inara



Fishy Business - Mit diesen 4 SEO-Ködern machst du aus Besuchern Stammkunden

Über die Autorin

 Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.