Mann am Schreibtisch vor dem Bildschirm

Die grĂ¶ĂŸte Expertise, die emotionalsten Texte, die deine Brand widerspiegeln und ein sehr gutes Ranking: Das ist die Traum-Kombo der meisten Unternehmer:innen, die wollen, dass ihre Marke ein langes und erfĂŒlltes Leben genießt. 

Stellt sich der Erfolg ein, wĂ€chst auch das interne Team. Und die Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, die beste Marketing-Strategie fĂŒr ihre Marke zu bestimmen. Zur Erstellung und Verwaltung ihres Contents reichen die Studierenden da nicht mehr aus. 

Und damit flammt die wichtige Frage auf: Stelle ich Inhouse Content-Manager:innen an oder entscheide ich mich fĂŒr die Zusammenarbeit mit externen Agenturen oder Freelancern? 

In diesem Beitrag werden wir uns mit den Kostenaspekten dieser Optionen befassen und herausfinden, was der kosteneffektivste Ansatz fĂŒr SEO und Copy Writing sein kann.

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Wer weiß mehr? – Die Expertise.

Unternehmen, die sich fĂŒr die Zusammenarbeit mit externen Agenturen entscheiden, profitieren von der vielfĂ€ltigen Expertise, die diese mitbringen. Agenturen oder Freelancer arbeiten meist mit einer Vielzahl von Kund:innen und Projekten. Das trĂ€gt dazu bei, dass sie fundiertes Fachwissen und bewĂ€hrte Praktiken aus verschiedenen Branchen einzusetzen. 

Im Gegensatz dazu sind Inhouse-Content-Manager:innen möglicherweise auf ihre spezifischen Fachbereiche beschrĂ€nkt. Diese Expertise einer externen Agentur kann zu einer höheren QualitĂ€t und Wirksamkeit des Contents fĂŒhren.

Die umfangreiche Expertise ermöglicht einer externen Agentur auch, eher eine Vogelperspektive einzunehmen und das Große und Ganze im Blick zu behalten. Genau dieser Blick schĂŒtzt vor Betriebsblindheit und deckt InformationslĂŒcken zwischen deiner Marke und deinen Endkund:innen auf. 

Alltagsroutine vs. dynamisches Denken: Die FlexibilitÀt. 

Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit mit einer externen Agentur ist die FlexibilitĂ€t, die sie bieten. Unternehmen können je nach Bedarf auf verschiedene Dienstleistungen zugreifen und mĂŒssen sich nicht um den Aufbau eines vollstĂ€ndigen Teams kĂŒmmern. 

Externe Agenturen haben auch eine grĂ¶ĂŸere Bandbreite an Ressourcen und Technologien zur VerfĂŒgung, was zu einem schnelleren und effizienteren Arbeitsprozess fĂŒhren kann.

Wer hat mehr Struktur? – Professionelle Arbeitsweise.

Business-Alltag: Es werden Ziele bestimmt, ĂŒber Methoden und Strategien diskutiert und 5 Monate spĂ€ter wurde immer noch nichts implementiert. Zu viel Durcheinander bietet der BĂŒro-Alltag, immer kommt etwas dazwischen und es fĂ€llt schwer, PrioritĂ€ten zu setzen.

Nicht so bei externen SEO-Content-Agenturen. Sie sind auf die Erstellung von Content spezialisiert und verfĂŒgen ĂŒber etablierte Prozesse und Workflow-Systeme, die eine professionelle Arbeitsweise ermöglichen. 

Sie haben erfahrene Teams, die ĂŒber umfangreiche Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen wie Redaktion, SEO, Social Media und Grafikdesign verfĂŒgen. Der Einsatz dieser Fachleute gewĂ€hrleistet, dass der Content effektiv und effizient erstellt wird und damit ein besseres Ranking erzielt.

Die Motivation & Performance: Von Zielen und Zahlen. 

Externe Agenturen werden oft nach Ergebnissen bezahlt, was ihre Motivation erhöht, die bestmögliche Leistung zu erbringen. Im Gegensatz dazu sind Festangestellte oft fest in einer Komfortzone verankert und können möglicherweise nicht die gleiche Motivation aufbringen. 

Externe Agenturen arbeiten hĂ€ufig unter Zeit- und Budgetdruck, was zu einem gesteigerten Antrieb fĂŒhrt, qualitativ hochwertige Ergebnisse in kĂŒrzerer Zeit zu liefern. 

Denn externe Agenturen oder Freelancer werden meist noch stĂ€rker an ihren Ergebnissen gemessen, als das bei Festangestellten der Fall ist. Persönliche Situationen spielen in einem angestellten Team eine viel grĂ¶ĂŸere Rolle. Externe Agenturen mĂŒssen performen, no matter what.

Der Beziehungsaufbau – Ein Team, ein Ziel? 

Das obige Beispiel deutet es an, zu festen Angestellten hat man ĂŒberwiegend ein innigeres VerhĂ€ltnis. Das kann einerseits zu Kostenineffizienz fĂŒhren, kann aber auch von einem menschlichen Aspekt schön sein.

Je nach Person können hier festere Beziehungen aufgebaut werden, was zu einem besseren Arbeitsklima beitragen kann. Vorausgesetzt, die Person verschanzt sich nicht im Homeoffice und man bekommt sie regelmĂ€ĂŸig zu Gesicht. 

Doch auch zu externen Dienstleistern kann eine gute Beziehung aufgebaut werden, wenn es denn genĂŒgend Touchpoints gibt und sie sich nicht nur hinter E-Mails verstecken. 

KosteneffektivitÀt: Was gebe ich aus und woran spare ich? 

Kommen wir nun zum Kern der Kostenanalyse. Bei der Betrachtung der Kosten mĂŒssen verschiedene Faktoren berĂŒcksichtigt werden. Die Kosten fĂŒr fest angestellte Content-Manager:innen umfassen GehĂ€lter, Sozialleistungen, Arbeitsplatzinfrastruktur und Fortbildung. 

In vielen FÀllen bedeutet die Einstellung eines Inhouse-Teams auch eine langfristige Verpflichtung, unabhÀngig von der Menge des erforderlichen Contents, bzw. der aktuellen Unternehmenssituation. 

Im Vergleich dazu bieten externe Agenturen und Freelancer oft flexible Modelle an, bei denen Unternehmen nur fĂŒr die tatsĂ€chlich erbrachten Leistungen bezahlen. Dies ermöglicht es Unternehmen, Kosten zu kontrollieren und sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren, anstatt sich um die Verwaltung interner Ressourcen zu kĂŒmmern. 

Die Preise fĂŒr Agenturen und Freelancer können je nach Umfang des Projekts variieren, bieten jedoch oft eine kosteneffektivere Lösung im Vergleich zu den langfristigen Kosten einer internen Content-Management-Abteilung.

Um diese Kosteneinsparungen zu verdeutlichen, betrachten wir ein Rechenbeispiel: Nehmen wir an, ein durchschnittlicher Inhouse Content-Manager kostet das Unternehmen jĂ€hrlich 50.000 Euro (Gehalt, Sozialleistungen, etc.). Eine externe Agentur hingegen könnte einen vergleichbaren Service fĂŒr 25.000 Euro pro Jahr anbieten. 

Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur wĂŒrde das Unternehmen eineKosteneinsparung von 50 % erzielen und trotzdem von der professionellen Arbeitsweise und umfangreichen Expertise der Agentur profitieren.

Festangestelltes Content-Team vs. externe Dienstleister: Die Entscheidung 

Obwohl es zunÀchst teurer erscheinen mag, externe Content-Agenturen einzusetzen als Inhouse-Content-Manager:innen anzustellen, gibt es tatsÀchlich mehrere Faktoren, die dazu beitragen können, dass diese Option kosteneffektiver wird. 

Zum einen sind externe AgenturgebĂŒhren oft flexibler gestaltet als GehĂ€lter fĂŒr interne Mitarbeiter – Unternehmen zahlen nur fĂŒr das Projekt oder den Service selbst, ohne zusĂ€tzliche Kosten wie SozialversicherungsbeitrĂ€ge oder Urlaubsgeld. 

Zum anderen entfallen bei der Arbeit mit einer externen Content-Agentur auch einige Fixkosten wie BĂŒromiete oder Schulungskosten fĂŒr neue Mitarbeiter weg – dies spart Zeit sowie Geld ein. 

Weiterhin bringen erfahrene SEO-Content-Agenturen eine höhere QualitĂ€t des Contents in kĂŒrzerer Zeit hervor als ungeschulte interne KrĂ€fte; dadurch werden Projekte zeitnah abgewickelt bzw., terminiert, wodurch wiederum weitere Einsparungen möglich sind. 

Die Entscheidung, ob Unternehmen In-House Content-Manager:innen einstellen oder auf externe Agenturen setzen sollten, ist von vielen Faktoren abhÀngig. Dieser Beitrag hat gezeigt, dass es kostentechnisch betrachtet vorteilhafter sein kann, mit externen Agenturen zusammenzuarbeiten. 

Externe Agenturen bieten Expertise, professionelle Arbeitsweise und erhöhte Motivation, wĂ€hrend sie gleichzeitig eine kosteneffektive Lösung darstellen. Unternehmen sollten die individuellen BedĂŒrfnisse und Ressourcen berĂŒcksichtigen, um die besten Ergebnisse fĂŒr ihre Content-Strategie zu erzielen.

Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.

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