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Corporate Blogging - So startest du einen Corporate Blog

Corporate Blogging - So startest du einen Corporate Blog

Laut Studien nutzt mehr als die Hälfte aller Unternehmen einen Corporate Blog. Doch was bringt ein solcher Blog und ist er den Aufwand überhaupt wert?

Heute erfährst du, was ein Corporate Blog ist, welche Arten es gibt und ob es sich lohnt, einen solchen Blog anzulegen. Außerdem gehe ich auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema “Corporate Blogging” ein und beantworte diese.

Was ist ein Unternehmensblog?

Der Corporate Blog, auch Unternehmensblog genannt, ist ein Blog, der auf einer Firmenwebsite veröffentlicht wird. Corporate Blogs zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Regel spezifische Informationen zu einem bestimmten Themengebiet liefern und als Marketingmaßnahme für das Unternehmen fungieren. Meist werden sie von internen Mitarbeitern geführt, wobei in den USA ein Konzept verbreitet ist, bei dem Mitarbeiter einer Firma ihre privaten Blogs mit unternehmensrelevanten Inhalten spicken. Diese Blogs werden dann ebenfalls zu den Corporate Blogs des jeweiligen Unternehmens gezählt, obwohl es durchaus mehrere sein können und die Blogs extern angelegt sind.

Es existieren verschiedene Arten von Corporate Blogs, wie beispielsweise:

  • Themen Blogs
  • Kampagnen Blogs
  • Projekt Blogs
  • Knowledge Blogs
  • Customer Relationship Blogs

Im Folgenden erkläre ich dir die einzelnen Blog-Formen etwas näher und zeige dir die Unterschiede auf.

Themen Blog – Referenzblog eines Unternehmens

Gerade für KMUs ist eine feste Marktpositionierung sehr wichtig für den zukünftigen Erfolg. Durch die Einbindung eines Themen Blogs weitet man sich als Experte auf seinem Gebiet aus und etabliert sich in einer bestimmten Branche.

Dabei ist es wichtig, themenrelevante Inhalte zu posten und dem potenziellen Kunden zu zeigen, dass man Ahnung von der Materie hat. Wenn du einen Shop für Küchengeräte hast, ist es wichtig zielgruppenrelevante Beiträge zu veröffentlichen. In diesem Fall wären dies beispielsweise Rezepte, Informationen zu Küchenmöbeln, Produktvergleiche im Küchenbereich und Ähnliches.

Ein Händler für Küchengeräte, der auf seinem Unternehmensblog Texte zum Thema „Abwasserbeseitigung“ verfasst, würde somit das Thema verfehlen, was sich negativ auf seine Kompetenz auswirken könnte.

Kampagnen Blog – Temporäre Werbung eines bestimmten Produkts

Du planst die Herausgabe eines neuen Produktes oder einer neuen Dienstleistung? Dann ist ein Kampagnen Blog genau das richtige Mittel, deine Kunden darüber zu informieren.

Ein Kampagnen Blog ist temporär angelegt und dient zu Informationszwecken und zur besseren Vermarktung eines bestimmten Produkts. Oftmals werden Kampagnen Blogs in Themen Blogs eingebunden. Dabei werden zwischen informativen, zielgruppenrelevanten Texten, Kampagnen zu bestimmten Produkten geschaltet. Dies hat den Vorteil, dass sie permanent auf dem Blog zu finden sind, oftmals eine höhere Reichweite erreichen und für Interessierte ständig präsent sind.

Projekt Blog – Interne Austauschplattform für alle Beteiligten

Unter einem Projekt Blog versteht man einen ebenfalls temporären Blog, der zur besseren internen Kommunikation aller Beteiligten genutzt wird. So können sich die verschiedenen Parteien untereinander Austauschen und ihre Ergebnisse und Erkenntnisse zu einem bestimmten Projekt allen gleichzeitig präsentieren.

Ein großer Vorteil dabei ist, dass alle, die am Projekt beteiligt sind, jederzeit Zugriff auf relevante Informationen haben und sich direkt austauschen können.

Ein Projekt Blog wird mit dem Abschluss des Projekts meist archiviert und offline gestellt.

Knowledge Blog – Erfahrungsaustausch der Mitarbeiter

Gerade, wenn ein Unternehmen viele Mitarbeiter beschäftigt, kann ein interner Erfahrungsaustausch sehr nützlich sein. Auf einem Knowledge Blog können Mitarbeiter ihre Erfahrungen mit bestimmten Kunden, Produkten oder Dienstleistungen niederschreiben und ihren Kollegen zur Verfügung stellen. Dieser Austausch ist von großem Wert, da so Wissen untereinander übertragen werden kann, wodurch mögliche Probleme oder Konflikte bereits im Voraus beseitigt werden können.

Customer Relationship Blog – Kundenbindung durch Austausch

Bei sogenannten „Customer Relationship Blogs“ wird durch die Erzeugung einer Community ein Produkt oder eine Dienstleistung hervorgehoben und somit beworben. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann dabei nicht nur zu Marketing- und Werbezwecken verwendet werden. Durch diesen Austausch kann das Unternehmen mögliche Schwächen schneller beseitigen und auf wertvolles Kundenfeedback zurückgreifen und somit besser wachsen und zukünftig effizienter agieren.

Welchen Zweck erfüllt Corporate Blogging?

Der Zweck eines Corporate Blogs - inara schreibt

Die Vorteile von Corporate Blogging liegen auf der Hand, denn durch einen Unternehmensblog erreichst du Folgendes:

  • Du positionierst dich als Experte für deine Nische
  • Du stärkst deine Expertise
  • Du kannst (Marketing) Kampagnen schalten
  • Du erreichst mehr potenzielle Kunden
  • Du sammelst Kundenmeinungen durch Kommentare (siehe Customer Relationship Blog)

Ein weiterer riesengroßer Vorteil eines Corporate Blogs ist, dass du dein Ranking ungemein verbessern kannst. Durch themenrelevante, suchmaschinenoptimierte Inhalte erhöhst du die Wahrscheinlichkeit bei Google auf der ersten Seite zu erscheinen und wirst von deinen Kunden schneller gefunden. Dies hat selbstverständlich eine direkte Auswirkung auf deinen Umsatz und lässt diesen in die Höhe schnellen.

Falls du selber keine Ahnung von SEO hast, ist dies nicht schlimm, denn du kannst dir von einem SEO-Experten helfen lassen, deinen Blog und die zugehörigen Texte zu optimieren.

Warum lohnt es sich für ein Unternehmen, zu bloggen?

Laut einer Social Media Studie nutzen über 60 % der Unternehmen einen Corporate Blog, stärken somit ihre Internetpräsenz und erreichen eine höhere Kundenbindung. Fast 90 % nutzen Social Media Plattformen zur Unternehmenskommunikation und veröffentlichen Beiträge, Veranstaltungen und sonstige relevante Themen und Termine online. Durch diese Maßnahmen festigen Unternehmen ihre Marktposition und erreichen mehr Menschen.

Es lohnt sich für ein Unternehmen also durchaus zu bloggen, was nicht nur Studien, sondern auch Umsätze beweisen. Wenn du dir große Unternehmen anschaust, wirst du feststellen, dass fast alle einen Unternehmensblog auf ihrer Website eingebunden haben.

So startest du deinen Corporate Blog

So startest du einen Corporate Blog - inara schreibt

Falls du mit dem Gedanken spielst, einen Corporate Blog einzurichten, solltest du dir erst überlegen, ob du ihn klassisch als zusätzliche Rubrik in deine Website einpflegen möchtest oder eine separate Domain erstellen willst.

Corporate Blogging – separate Domain oder integrierter Blog?

Der Vorteil eines separaten Blogs liegt darin, dass du ihn etwas freier gestalten kannst und nicht unbedingt an das Design deiner Firmenhomepage anpassen muss. Durch diese „Freiheit“ schweift man jedoch leicht vom Thema ab und verliert den Fokus.

Bei einem in der Unternehmenswebsite integriertem Corporate Blog, sind die Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt und müssen dem übrigen Design angepasst werden. Auf der anderen Seite existieren jedoch viele Vorteile:

  • Du schweifst seltener ab und konzentrierst dich auf deine spezielle Zielgruppe

  • Du zeigst deinen Kunden durch interessante und spannende Beiträge, dass du ein Experte auf deinem Gebiet bist

  • Du verbesserst die Sichtbarkeit deines Unternehmens. Es ist allgemein bekannt, dass Google aktuelle Inhalte bevorzugt. Wenn du deine Beiträge (ebenso wie deine gesamte Website) auch noch suchmaschinenoptimierst, steht einem guten Ranking nichts mehr im Wege.


4 Tipps zum Start mit einem Corporate Blog

  1. Zuallererst ist es wichtig, die passenden Keywords für deine Nische zu finden und diese in den Beiträgen auch zu benutzen. So verbesserst du ebenfalls dein Ranking und wirst sichtbarer im Netz. Gerade am Anfang ist es wichtig, seine Zielgruppe kennenzulernen und eine gute Möglichkeit, dies zu tun, ist das Starten von Umfragen. Dadurch fühlen sich Menschen integriert und geschätzt, was ganz nebenbei die Kundenbindung stärkt.

  2. Versetze dich in deine Kunden und frage dich, was du an ihrer Stelle gerne erfahren würdest. Dabei kann es hilfreich sein, spezielle Tools zu benutzen und zu schauen, wonach die eigene Zielgruppe sucht und welche Fragen sie sich stellt. Versuche, diese Fragen in deinen Beiträgen zu beantworten und somit deinen Kunden einen Mehrwert zu liefern.

  3. Außerdem ist es wichtig, einen Content Plan zu erstellen. Nachdem du herausgefunden hast, was deine Zielgruppe interessiert, solltest du dir eine logische Reihenfolge für deine Themen überlegen und einen Redaktionsplan erstellen.

  4. Analysiere, wann deine Zielgruppe am aktivsten ist und veröffentliche deine Beiträge an bestimmten Tagen zu einer bestimmten Uhrzeit. Dadurch werden sich deine Leser daran gewöhnen und deine Beiträge regelmäßiger verfolgen.

Tipp: Orientiere dich an erfolgreichen Corporate Blogs und schaue dir an, wie sie ihre Beiträge aufbauen und welche Strategien sie verfolgen. Es ist nicht immer notwendig das Rad neu zu erfinden und an den Erfahrungen anderer lässt sich wunderbar lernen.



Corporate Blogging - So startest du einen Corporate Blog

Über die Autorin

 Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.