Darum solltest du die Blogfunktion bei Shopify nutzen

Jeden Tag werden weltweit 2,8 Millionen Blogposts veröffentlicht. Das isteine Menge Content, die von Tag zu Tag mehr wird.

Wenn du aus dieser Masse herausstechen willst, den Traffic des Internets auf deine Seite ziehen und deine Verkäufe steigern willst, musst du dir eine verdammtgute Marketing Strategie ausdenken.

Wie Blogs deinen Onlineshop aufwerten

Bloggen gehört zu den gängigsten E-Commerce Marketing Strategien. LautLyfemarketingverschaffen gute Blogs deinem Unternehmen verschiedene Vorteile:

Gründe für einen Unternehmensblog

Mehr Leads, schneller Kontakt zu potentiellen Kunden und Expertise vermitteln

Blogs bilden eine gute Brücke von Unternehmen zum Kunden. So einige Besitzer eines Onlineshops starten bei Shopify dank ihres Blogs voll durch.

Blogs sind ein mächtiges Mittel und doch wissen viele Shopify Händler nicht, dass auf Shopify eine Blogfunktion existiert. Dabei ist ist die unmittelbare Verbindung von Shop und Blog für viele Händler von Vorteil.

Vielleicht nutzt du schonWordPress oder eine andere Blogging-Plattform. Leider sind externe Anbieter nicht unbedingt dafür gedacht mit Shopify gut zu funktionieren. Deshalb ist es oftmals kein leichtes Unterfangen, die Leser des Blogs mit gefeatureten Produkten auf der einen Seite, zu konvertierenden Kunden auf der anderen Seite, sprich in deinem Shopify Shop, zu machen.

In diesem Beitrag erfährst du, wie die Blogfunktion bei Shopify funktioniert und welche Vorteile dir Bloggen in deinem Shopify Shop bringt:

Bloggen auf Shopify - Die Grundlagen

Shopify ist eine “Software as a service” E-Commerce Plattform, die mit ihrem Drag-and-Drop Baukasten-System für Webshops an Bekanntheit erlangt hat. Die integrierte Blog-Plattform ist etwas unbekannter, zeigt jedoch das selbe Augenmerk auf Details wie der Onlineshop-Baukasten.

Du kannst den Blog bei Shopify kostenlos anlegen. Alle grundlegenden Bearbeitungsfunktionen sind bereits integriert. So kannst du Bilder oder Videos einfügen, einen visuell ansprechenden Editor verwenden, automatische SEO-Bearbeitung für den Titel und deine Meta Beschreibung einpflegen, die Planung von zukünftigen Blogposts durchführen, die Kommentarfunktion oder Tags zu besseren Kategorisierung hinzuziehen - das alles lernst du schnell und einfach und kannst es in deinem Shop-Blog umsetzen.

Sicherlich ist die Shopify Blogfunktion nicht so umfangreich wie bei Seiten, die sich nur auf Blogs spezialisieren. Doch der Hauptfokus, um den sich alles dreht, ist schließlich dein Shop. Hast du also einen Shopify Shop bereits am Laufen, gibt es gute Gründe den Blog ebenfalls auf Shopify zu führen.

Vorteile eines Shopify Blogs

Nutzt du die Shopify Blogfunktion, erleichtert es dir:

  • dieLeser von dem Blog zu deinem Shop zu führen,
  • den Kunden dieZusammengehörigkeit von Content und Produkten zu verdeutlichen;  deine Features Blog und Shop werden eher als eine gemeinsame Einheit gesehen, wenn sie auf derselben Plattform integriert sind. Dadurch projizieren Leser Eigenschaften deines Blogs (Struktur, Expertise, Humor, …) schneller auf deinen Shop und
  • Content einzupflegen und zu managen, weil du nur ein Tool für Blog und Shop benötigst

Nicht nur dir erleichtert es viele Prozesse, sondern auch deinen Kunden. Das einheitliche Design irritiert nicht, sondern gibt eine gleichbleibende Struktur zur Orientierung vor. Die Kunden können gedankenlos durch die Seiten klicken und sich auf deine Produkte konzentrieren. Ladezeiten oder Konfigurationen werden auf einer einzigen Plattform ähnlich aussehen, eventuell auftauchende Bugs sind innerhalb eines Content Management Systems zu beheben.

Zu Shopifys Stärken gehört insbesondere ein klares und leicht verständliches Interface, mit denen die meisten gut zurecht kommen und ohne großen Aufwand sehr attraktiv aussieht. Das sind beste Voraussetzungen für eine exzellente Nutzererfahrung (UX) und somit mehr Käufe mit hoher Zufriedenheit. Ein Win-Win für alle.

So leicht ist es einen Blog bei Shopify zu erstellen

Du möchtest anfangen bei Shopify zu bloggen? Das schaffst du in einer Minute (mehr wird es nur, wenn du noch über den Namen des Blogs brainstormst).

  1. Gehe einfach im Shopify Verwaltungsbereich auf “Onlineshop” im linken Menü.
  2. Klickst du auf “Blog-Beiträge”, erscheint oben unter dem Titel die Funktion “Blogs verwalten”.
  3. Dann kannst du deinen neuen Blog mit einem Klick auf “Blog hinzufügen” in der Ecke rechts oben starten.So fügst du einen Blog bei Shopify hinzu
  1. Gib deinem Blog einen Namen und füge ihn zu deinem Navigationsmenü hinzu et voilà, schon hast du einen Blog bei Shopify.

Anmerkung:Das Blog Design gehört zu deinem Shopify Online Shop Design Theme und kann mit einem Edit desLiquid Codes individuell gestaltet werden.

Mehrere Blogs für einen Shopify Shop

Du kannst sogar mehrere Blogs für deinen Shopify Onlineshop gleichzeitig führen. Das hilft dir, deine informativen Texte auf verschiedene Zielgruppen zuzuschneiden. Ein Blog kann über eure Firma berichten, ein anderer bietet potentiellen Kunden Inspiration und Entertainment und ein dritter kann über aktuelle Angebote und Promo-Beiträge informieren.

Direkt losschreiben

Ist dein Blog erstellt, kannst du Entwürfe zu deinen Texten festhalten oder diese direkt in deinem Blog veröffentlichen. Um Texte zu verfassen, navigierst du lediglich in deinem Onlineshop auf “Blog-Beiträge” und klickst rechts oben auf das blaue Fenster “Blogpost hinzufügen”.

So fügst du einen Blogpost bei Shopify hinzu

Es öffnet sich der Blogpost-Editor, in dem du deinen Text unter Inhalt formulieren und nach Lust und Laune gestalten kannst.Du kannst zum Verfassen von Texten gerne unseren Content SEO Guide 2019 zur Hilfe nehmen.

Die Content Management Fähigkeiten von Shopify

Auch beim Bloggen gilt die Regel:Content ist King! Dein Blog bestimmt, welche Themenbereiche du abdeckst, welche Leser du anlockst und wie groß deine Reichweite durch Reposts sein wird. Natürlich sind auch in der Shopify Blogfunktion Tools beinhaltet, die den Lesern Möglichkeiten bieten, beim Stöbern im Blog die Beiträge zu teilen. Nimm auch einige Shopify Apps wahr, um deinem Blog den gewissen extra Boost zu verleihen.

Die Kommentarfunktion

Shopify befragt dich dazu, wie Kommentare zu deinen Beiträgen verwaltet werden sollen:

  • Deaktiviere Kommentare, um Zeit für Antworten zu sparen. Bedenke allerdings, dass du dadurch weder eine Community aufbauen noch Feedback von Lesern und Kunden erhalten kannst.
  • Kommentare vor der Veröffentlichung bearbeiten: Wenn du vor der Veröffentlichung von Kommentaren die Möglichkeit hast, sie zu überprüfen, hast du die Kontrolle darüber, was auf deiner Seite steht. Das kann jedoch bei einer hohen Kommentar-Quote viel Zeit fressen.
  • Die automatische Veröffentlichung der Kommentare trägt zu einer aktiven Community bei und gibt k(l)einen Managementaufwand, doch Vorsicht: Du wirst nicht sofort auf alle unangemessenen Kommentare oder negative Kritik reagieren können, was deinem Image schaden kann. Checke die Kommentarleisten in diesem Fall regelmäßig, um einen Überblick über etwaige Kommentare zu haben.

So bearbeitest du die Kommentarfunktion deines Blogs

Anmerkung: Die Kommentarfunktion lässt sich erst aktivieren, wenn du mindestens einen Beitrag veröffentlicht hast.

Veröffentlichungen von Beiträgen planen

Plane Blogbeiträge im Voraus, in dem du Artikel erstellst und die Veröffentlichung auf einen späteren, von dir erwählten, Zeitpunkt verschiebst. Mit dem Feature kannst du mehrere Beiträge gleichzeitig planen und nacheinander veröffentlichen.

Auszüge der Beiträge anzeigen lassen

Auf der Startseite deines Blogs kannst du deine Beiträge in verkürzter Form als Vorschau, einen sogenannten Auszug, anzeigen lassen. Mit individuell einstellbaren Bildern, Schriftarten und eigener Struktur, machst du deinen Lesern Lust auf mehr.

So erstellst du Auszüge für deine Shopify Blogsposts

Um einen Auszug zu entwerfen, scrollst du im Blogbeitrag-Editor unter das Textfenster und klickst auf “Auszug hinzufügen”.

Beiträge taggen

Überflutest du die Leser mit unsortierten Blog-Beiträgen, kann sich das negativ auf die Nutzererfahrung auswirken und die Besucher vom weiteren Lesen abhalten.

Verwende Tags, mit denen du deine Blogeinträge in unterschiedliche Kategorien ordnen kannst, um den Lesern schnell und unkompliziert Zugriff auf Posts in ihrem Interesse zu ermöglichen. Bei Shopify kannst du Blogbeiträge mit vorgeschlagenen oder eigenen Tags versehen.

Tagge deine Blogsposts auf Shopify

Aus nervigem Durchscrollen wird so ein angenehmes Weiterblättern.

Buttons für soziale Medien

Mit etwas Coding-Erfahrung kannst du auch mit einer App oder dem passenden Code der Web-Design Sprache, Links für soziale Medien generieren, sodass deine Artikel schnell an Reichweite gewinnen.

Auf Shopify kannst du das bei den meisten Designs über Theme-Einstellungen im Live-Editor erledigen.

Soziale Medien Buttons zu deinem Blog hinzufügen

In den sozialen Medien wirst du deinem Unternehmensprofil noch mehr Persönlichkeit einverleiben und die Sympathie deiner Kunden für dich gewinnen. Kriegen die Leser einen solchen Button als Anreiz, werden sie mit Vergnügen deinen Profilen in ihrem Lieblingsnetzwerk folgen undverhelfen deiner Seite zu mehr Reichweite.

Lade potentielle Kunden ein, deinen Blog zu verfolgen

Shopify hat eine RSS Feed Funktion für jeden erstellten Blog. So können deine Kunden subscriben und kriegen automatisch bei jedem neuen Beitrag eine Mitteilung. Die URL deines Feeds besteht aus deiner Blogseiten-URL und dem Anhang .atom.

Aus https://www.anexample.com/blogs/blog/exampleblog wird https://www.anexample.com/blogs/blog/exampleblog.atom. Diesen Link kannst du in deinem Artikel aufführen, damit deine Kunden ihn ruckzuck hinzufügen können.

Du kannst auch eine App wieGoogle FeedBurner verwenden, um es deinen Lesern noch einfacher zu machen.

Promote ‘Featured Beiträge’

Bestimmt hast du Beiträge, die inhaltlich oder Traffic-generierend besonders gelungen sind.Diese kannst du in deinem Shopify Theme direkt auf deine Homepage laden lassen, als sogenannte Featured Posts.

Optimiere deine Posts für Suchmaschinen

Wie dein Onlineshop, sollte auch dein Blog suchmaschinenfreundlich gestaltet sein, um den Zugang für deine Kunden und die Suchmaschinen-Crawler zu erleichtern. Dafür brauchst du gute SEO.Shopify hat mitgedacht und Grundlagen der SEO für dich zugänglich gemacht.

Mit der SEO-Funktion lassen sich Meta Titel, Meta Beschreibung und die URL schnell und Google-gerecht optimieren - und das für jeden einzelnen Post:

So machst du deine Blogposts bei Shopify suchmaschinenfreundlic

Unter dem Feld für inhaltliches Editing, findest du das Fenster “Suchmaschinen-Vorschau”. Hier siehst du, wie dein Blog-Link in der Suchmaschine erscheint und kannst ihn manuell suchmaschinenfreundlich gestalten.

Tipp: Achte unbedingt auf die Zeichenbegrenzung. Sind Titel oder Beschreibung länger als empfohlen, wird dein Text von der Schuchmaschine gekürzt und verliert die professionelle Darstellung in den SERPs.

Profi-Tipp: Shopifys Angaben können hie und da von den eigentlichen SEO-Vorgaben abweichen. Das liegt an den sehr dynamischen Änderungen des Google Algorithmus. Halte dich dafür bei deinem SEO-Experten auf dem Laufenden.

Apps hinzufügen

Die App-Funktion gibt es nicht nur für den Shop. Auch dein Blog kann von kleinen App-Unterstützungen profitieren und den Blog besser auf deine Bedürfnisse (und die deiner Kunden) anpassen.

Hast du eine bestimmte Vorstellung für deinen Blog, dann gibt es sicher eine App dafür. Bei mehr als 1800 Apps wirst du viele Ideen verwirklichen können.Dazu kannst du dich zum Beispiel in der Shopify Community schlaumachen.

Die beliebtesten Apps für Shopify Blogs sind:

Disqus

Die Kommentar-App Disqus hilft dir eine Blog-Community aufzubauen und Engagement zum Beispiel in Form von Diskussionen auf deinem Blog zu erleichtern. Das einfache und klare Design erkennst du vielleicht von anderen großen Blogs und Webseiten wieder.

Für Shopify Blogger gibt es eine 7-Tage-Testversion von Disqus. Danach kostet der Service 4 $ pro Monat unddie Shopify Community hat für dich eine Anleitung zur Integration der App parat.

AddThis

AddThis vereinfacht deinen Kunden das Teilen deines Content. Dadurch lassen sich Links zu sozialen Medien kinderleicht einfügen. Darüber hinaus werden die Klicks und geteilten Beiträge gespeichert und stehen dir somit zur Analyse bereit.Eine Anleitung zur Integration bei Shopify gibt es von der App selbst.

Related Posts

Schlage am Ende deiner Beiträge weitere Artikel zu ähnlichen Themen vor, um deine Leser weiter an deinen Blog (und damit deinen Shop) zu binden. DieApp Related Blog Posts erleichtert dir diese Umsetzung.

Je länger und lieber die Lesenden auf dem Blog verweilen, desto eher entsteht messbare Kundeninteraktion, wie Newsletter-Anmeldungen, Downloads und Teilen deiner Beiträge - der extra SEO-Boost, auf den du gewartet hast.

Shopify vs. andere Blogging Plattformen

Nutzt du bereits eine externe Plattform für deinen Blog, gibt es durchaus die Option deinen externen Blog in den Shopify Shop zu integrieren. Bedenke dabei Folgendes:

  • Einfluss auf SEO: Bei Shopify läuft der Blog standardmäßig unter deiner Hauptdomain. Einen externen Blog musst du allerdings erst als Subdomain in Shopify installieren. Das Erstellen eines Subinhaltverzeichnisses reicht nicht aus.
  • Es braucht mehr Zeit und Energie: Mit jeder zusätzlichen Plattform hast du einen extra Login, ein extra Hosting, ein eigenes Design, sogar eine eigene Programmiersprache. Höchstwahrscheinlich wirst du die Webseiten-Designs nicht eins zu eins angleichen können und das kann zu Irritation und Bedenken bei deinen Kunden führen: “Bin ich auf der richtigen Seite gelandet? Ist die Webseite noch sicher? Wurde ich auf eine Fake-Seite von Betrügern weitergeleitet, die das Original nachahmt?”

Bei jedem Theme-Wechsel taucht das Problem der Angleichung erneut auf. Lassen sich alle Änderungen, auch im zweiten Design, ohne Bugs umsetzen?

Auch die SEO-Analyse kann zeitintensiver werden. Mehr Zeitinvestition fängt schon bei der korrekten Konfiguration des Cross-Site-Trackings an.

  • Der seitenübergreifende Einkaufswagen: Möchtest du Kundenwünsche schon im Blog festhalten können und sie zum Kauf locken, sollte der Zugang zum Kaufvorgang gewährleistet sein.
        • Entweder du installierst Shopify Buy Buttons auf externen Blogseiten (bei einer großen Produktanzahl wird diese Option allerdings sehr unübersichtlich)
  • oder die Wunschliste/der Einkaufswagen des externen Blogs muss auf die zweite Plattform Shopify übertragbar sein.
  • Es kann ein ziemlicher Kauf-Abtörner sein, wenn dieser Vorgang nicht richtig funktioniert.

    Kommen beim Entschluss zu kaufen plötzlich unerwartete Hindernisse auf, sinkt die Kauflust. Es ist nur noch ein mühsamer  Prozess, bei dem die Käufer abspringen oder nach einem anstrengendem Kauf das Weite suchen.

    Hast du einen Blog abseits von Shopify, kannst du auch mit deinem Blog zu Shopify umziehen. Es lohnt sich, da es deine Konversionen und deinen Arbeitsablauf verbessern kann. Für den Übergangsprozess gibt esBlog Feeder Tools, mit denen du die bereits erstellten Beiträge einfach zu Shopify importieren kannst.

    Es gibt natürlich noch weitere Anbieter, die Shop und Blog Funktionen in einem ermöglichen. Dazu gehört unter anderem WordPress’ Plattform WooCommerce.

    Überlegst du gerade, welche Plattform du benutzen willst, solltest du vor allem die Shop-Funktion in Bezug auf deinen Wunsch-Onlineshop betrachten. Der Blog ist das Extra, die Kirsche auf dem Eis, obendrauf.

    Unsicher, welche Plattform die Beste für deinen Shop und Blog ist?

    Bist du unsicher, wie du deinen Onlineshop mit Blog richtig angehen sollst,vereinbare doch ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns.

    Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.

    Lass uns reden. Schreibe einen Kommentar

    Kommentare werden vor der Veröffentlichung genehmigt.